Waschanlage und Zubehör
Unter der Bezeichnung „Friction Washer“, „Schleuder“, „Spin Dryer“,
„Hydrodynamisches Trennungsbecken“, „Trocknungspressen“, „Systeme mit Wirbelbett
für Warmlufttrocknung”, usw. versteht man all jene Maschinen und/oder
Zubehörteile, die als Modul Bestandteil von Waschanlagen für Thermoplaste und
Nicht-Thermoplaste sind.
Friction Washer: Es handelt sich um eine Waschschleuder, die je nach Bedarf
horizontal oder vertikal angeordnete ist. Durch mechanische Reibung und die
besondere Form des Rotors wird das in ein Wasserbad eingeführte Material
gründlich gereinigt. Alle Teile der Maschine in Berührung mit dem Material
wurden aus rostfreiem Edelstahl AISI 304L gebaut. Bei besonderen Fällen (z.B.
für die Behandlung von PET) kann die Maschine mit einem 85/90° C erwärmten
Wasserbad mit zugesetzten Reinigungsmitteln arbeiten.
Spin Dryer: Es handelt sich um eine je nach Bedarf vertikal oder horizontal
angeordnete Trockenschleuder. Mit dieser Maschine wird das Material vom Fluid
getrennt, in dem es behandelt wurde. Rotor, Entwässerungskorb und
Maschinenkörper sind je nach Granulometrie, Dichte und gewünschter Produktivität
verschieden aufgebaut. Mit diesen Maschinen kann eine Produktionsleistung bis zu
3.000/4.000 kg/h und ein Feuchtewert zwischen 1,8 und 6% (je nach dem
zugeführten Material am Zyklusbeginn, wie Folien, Schrot,
Schaumstoff, Flocken,
usw.) erzielt werden.
Hydrodynamisches Trennungsbecken: Diese Maschine wurde völlig aus rostfreiem
Edelstahl AISI304L gebaut. Sie ermöglicht die Flotationstrennung von
Thermoplasten, bei der die zu veredelnden Thermoplaste von den auszusondernden
getrennt werden. Die Flotation kann mit Wasser (1 kg/dm3) oder mit flüssigen
Salzzusätzen (1,1 – 1,2 kg/dm3) erfolgen. Die Wanne wird je nach Menge und
Qualität der einzuführenden Materialien dimensioniert. Der Vorschub von
flottierendem Material in der Wanne erfolgt mit großen Tauchtrommeln,
absinkendes Material wird hingegen mit Förderschnecken mit einfacher und/oder
doppelter Spirale am Wannenboden befördert. Die Wanne ist außerdem mit einer
speziellen Förderschnecke zum Dosieren des eintretenden Materials und mit
Spezialevakuierungsvorrichtungen am Boden, an den Seiten oder am Kopfteil der
Wanne ausgerüstet. Das hydrodynamische System zum Flottieren und Nachspülen des
Materials arbeitet mit kontrollierter Filterung und Fluideinleitung.
Trocknungspresse: Die Maschine ist wie ein Extruder aufgebaut. Sie presst das
eingeführte Material mithilfe einer großen Verdichtungsschnecke, die als
Monoblock ausgeführt wurde. Diese Schnecke drückt das Material gegen den
Entwässerungskorb und gegen eine spezielle Ausgangsöffnung. Das hydraulische
Auswurfsystem wird elektronisch gesteuert und hält den Ausgangsdruck konstant.
Dies garantiert eine perfekte Trocknung und verhindert das Plastischwerden des
Materials in der Schnecke der Verdichtungskammer.
Trocknungssystem mit Wirbelbett: Alle Teile in Berührung mit dem Material
sind aus rostfreiem Edelstahl AISI 304 gebaut. Isoliert sind sie mit einer
Schicht Gesteinswolle, die mit einem Alublech bedeckt ist. Die Trocknung erfolgt
durch Schwankung im Warmluftwirbelbett, das mit Batterien und/oder einem
Dampfkessel erhitzt wird. Bei Verwendung eines Stromgenerators kann die
erforderliche Luft für den Trockner mit einem Luft-Luft-Wärmetauscher erwärmt
werden, der die hohe Temperatur der Generatorabgase nutzt.
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